Traditionelles Fronleichnamsfest

Die Prozession zog bis zur vierten Statio am Christinenstift

 

prozessionEinen farbenprächtigen Blumenteppich hatten fleißige Hände in Scheuren vor dem Altar im Park des Sankt Pantaleons-Seniorenheims für das Hochamt zum Fest des Leibes und Blutes Christi „geknüpft“. Schutz bot ein großer Pavillon, hinter dem sich die Messdiener mit den Batikfahnen der 14 Nothelfer platziert hatten.
Musikalisch gestaltet wurde das Hochamt, zu dem traditionell die Offiziere der Junggesellenverein aus Unkel und Scheuren sowie die Bürgervereine mit ihren Fahnen im Park erschienen waren, vom Bläserkorps der KG um Alexander Mäurer sowie vom Kirchenchor unter Leitung von Martin Monter.

Begangen wird das Fest traditionell am Donnerstag nach dem Dreifaltigkeitsfest, am 60. Tag nach dem Ostersonntag, begangen, seit Papst Urban IV. 1264 Fronleichnam durch die Bulle „Transiturus de hoc mundo“ für die Gesamtkirche festgelegt hat. Dieser Tradition folgend zogen auch die Mitglieder der Unkeler Pfarrgemeinde nach dem Hochamt, das Pfarrer Andreas Arend, assistiert von Monsignore Franz Lurz und Diakon Georg Mollberg, zelebriert hatte, am Donnerstagvormittag betend und singend vom Altar am Sankt Pantaleon-Seniorenheim über die Scheurener Straße am „Dom“ vorbei und überquerten die B 42 mittels der neuen Überführung zur nächsten „Statio“ am Schröterkreuz. Von dort aus gingen sie dem „Himmel“ voran, unter dem Andreas Arend die Monstranz mit dem Allerheiligsten trug, zu dem Altar am Nordeingang zur Altstadt, um abschließend Sankt Pantaleon die Pfarrkirche anzustreben, wo der Schlusssegen erteilt wurde.

 

QUELLE: Blick aktuell

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