„ Karneval in Scheurio “

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Scheurener Kirmes am ersten Juli-Wochenende   Ganz im Zeichen der Kirmes steht traditionell das erste Juli-Wochenende in Scheuren. Von Freitag, 3. Juli bis zum Montag, 6. Juli 2015 feiern die Scheurener ihre Kirmes im Festzelt auf dem Parkplatz vor dem Kindergarten. Der St. Joseph-Bürgerverein Scheuren sowie der Junggesellen- und Jungmädchenverein laden alle Bürgerinnen und Bürger herzlich zur Kirmes ein! Heiße Rhythmen gibt es zum Auftakt am Freitagabend, 3. Juli 2015: Ab 19 Uhr heißt es „Karneval in Scheurio“. Tänzer von „Brasil Dance“, ein Discjockey und die „Barhocker“ wollen Copacabana-Feeling in das Festzelt bringen. Der Eintritt ab 18 Jahre (mit Erziehungsauftrag ab 16 Jahre) kostet 2 Euro von 19 bis 20 Uhr, ab 20 Uhr 4 Euro. Der Kirmessamstag, 4. Juli 2015, beginnt ab 10:30 Uhr mit dem traditionellen Fußballspiel der Scheurener Bürger gegen die … Weiter Lesen

Scheurener Kirmes 2014 im Zeichen der FIFA-Fussball-WM

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Aus dem gesellschaftlichen Leben der Stadt Unkel ist die Kirmes in Unkel sowie den Ortsteilen Scheuren und Heister nicht wegzudenken. Von Freitag, 4. Juli bis zum Montag, 7. Juli, feiern nun die Scheurener Bürger ihre Kirmes, die vom St. Joseph-Bürgerverein Scheuren sowie dem Junggesellen- und Jungmädchenverein veranstaltet wird. Dazu sind alle Bürger herzlich eingeladen! Zum Auftakt gibt‘s am Freitag Abend ein Public Viewing im Festzelt auf dem Parkplatz vor dem Kindergarten. Der Eintritt ist frei. Der Kirmessamstag beginnt mit dem traditionellen Fußballspiel der Scheurener Bürger gegen die Junggesellen auf dem Bolzplatz in Scheuren. Bei den letzten Matches haben die Bürger jeweils den Sieg den Junggesellen überlassen müssen. Ob es in diesem Jahr endlich wieder mit der Revanche klappt? Ab 18.30 Uhr startet der Königszug mit … Weiter Lesen

Rund um den Weihnachtsbaum wurde der Advent eingeläutet

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Stimmungsvollen Auftakt der Vorweihnachtszeit in Scheuren Mit ihren Erlebnissen aus der „Weihnachtsbäckerei“ eröffneten die kleinen Sänger des Sankt Pantaleon-Kindergartens das Adventsansingen auf dem Dorfplatz am Scheurener Dom, das viele Unkeler als willkommene Einstimmung auf die Vorweihnachtszeit wahrnahmen. Und so fanden Glühwein und heiße Schokolade reißenden Absatz, auch wenn die Temperaturen kaum winterlich genannt werden konnten. Sehr gefragt waren auch die Kuchen und Torten, die von den Scheurener Dorffrauen am Dorfpütz angeboten wurden. Von daher hätte es der Aufforderung „Lasst uns froh und munter sein“, welche die kleinen Sänger im Schatten des mächtigen Weihnachtsbaums schmetterten, wohl kaum bedurft. Als sie dann aber auch ihre „Kling-Glöckchen, klingelingeling“, erschallen ließen, lockten sie sogar den Nikolaus nahezu eine Woche vor seinem eigentlichen „Arbeitstermin“ aus dem Walde in den idyllischen … Weiter Lesen

Traditionelles Fronleichnamsfest

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Die Prozession zog bis zur vierten Statio am Christinenstift   Einen farbenprächtigen Blumenteppich hatten fleißige Hände in Scheuren vor dem Altar im Park des Sankt Pantaleons-Seniorenheims für das Hochamt zum Fest des Leibes und Blutes Christi „geknüpft“. Schutz bot ein großer Pavillon, hinter dem sich die Messdiener mit den Batikfahnen der 14 Nothelfer platziert hatten. Musikalisch gestaltet wurde das Hochamt, zu dem traditionell die Offiziere der Junggesellenverein aus Unkel und Scheuren sowie die Bürgervereine mit ihren Fahnen im Park erschienen waren, vom Bläserkorps der KG um Alexander Mäurer sowie vom Kirchenchor unter Leitung von Martin Monter. Begangen wird das Fest traditionell am Donnerstag nach dem Dreifaltigkeitsfest, am 60. Tag nach dem Ostersonntag, begangen, seit Papst Urban IV. 1264 Fronleichnam durch die Bulle „Transiturus de hoc mundo“ für die Gesamtkirche festgelegt hat. Dieser Tradition folgend zogen auch die Mitglieder der Unkeler Pfarrgemeinde nach dem Hochamt, das Pfarrer Andreas Arend, assistiert von Monsignore Franz Lurz und … Weiter Lesen

Scheurener Kapelle (Scheurener Dom)

scheurener kapelle

Kirchlich gehörte Scheuren schon im Mittelalter zum Kirchspiel Unkel und hatte spätestens seit dem Beginn des 16. Jahrhunderts eine eigene Kapelle, die im Jahr 1523 urkundlich erwähnt ist. Um 1500 (1519?) wurde die Kapelle erbaut, doch schon 1583 wurde sie im Truchseßischen oder Kölnischen Krieg zerstört. 1683 ließ Gottfried Eschenbrender die Kapelle in Stand setzen bzw. umfassend renovieren und dabei eine flache Holzdecke einziehen. Gottfried Eschenbrender, am 25. November 1645 in Unkel geboren, wurde 1673 Vikar der Unkeler St. Nikolausvikarie und am 8. November 1685 zum Pfarrer von Unkel ernannt. Die dem Hl. Josef geweihte Kapelle liegt in der Ortsmitte von Unkel-Scheuren am kleinen Dorfplatz. Die Kapelle ist nach Nordosten ausgerichtet und wird von einer kräftigen Bruchsteinmauer umgeben. Der einschiffige Kirchenraum hat einen dreiseitigen Chorabschluss, … Weiter Lesen

Kulturdenkmäler

Gebäude: Bergstraße: Heiligenhäuschen; spitzgiebliger Bruchsteinblock, bezeichnet 1719 Bergstraße 1: stattliches Fachwerkhaus, teilweise massiv, eventuell noch aus dem 16. Jahrhundert; Gesamtanlage mit Fachwerkscheune, um 1800 Bergstraße 5: Fachwerkhaus Im Winkel ohne Nummer: Fachwerkhaus, Ständerbau, 16. oder 17. Jahrhundert Im Winkel ohne Nummer: kleines Fachwerkhaus, 18. Jahrhundert Im Winkel 5: Fachwerkhaus, Ständerbau, teilweise verkleidet, 16. oder 17. Jahrhundert Scheurener Straße: Katholische Kapelle St. Joseph; Saalbau, um 1500, mit barockem Dachreiter; Ausstattung Scheurener Straße 7/9: ehemaliges Weingut Stumpf, Vierseithof; Hauptgebäude von 1572, nördliches Wohnhaus um 1650, Westteil um 1750 Scheurener Straße 12: Fachwerkhaus, teilweise verschiefert, 18. Jahrhundert Scheurener Straße 16, 16a: Fachwerkhaus, 16. oder 17. Jahrhundert, im 18. Jahrhundert durch Querbau erweitert Scheurener Straße 17: Fachwerkhaus, Ständerbau, 17. Jahrhundert (zu) Scheurener Straße 20: Fachwerkhaus, 17. oder 18. Jahrhundert … Weiter Lesen

Ein Geschichtlicher Überblick

1286 Ausgerechnet einem Streit ist die erste urkundliche Erwähnung Scheurens zu verdanken: In Scuren, so hieß Scheuren damals, bekommen die Beginen Beatrix und Sophia Streit mit ihrer Schwester Irmentrudies, ebenfalls eine Begine. Zum Verdruß der Schwestern hatte sie verfügt, dass ihr Haus nach ihrem Tode an die Zisterzienserabtei Heisterbach fallen sollte. Die Heisterbacher Mönche waren damit einverstanden, dass ein Schiedsgericht die Sache entscheide. In der Urkunde zum Urteil wird „Scuren“ erstmals erwähnt. Die Historiker sind sich einig, dass Scuren schon lange vor diesem Streitfall bestand. 1449 Der Kölner Erzbischof ist knapp bei Kasse und braucht dringend Geld. Kurzerhand verpfändet er unter anderm auch Unkel und Scheuren an den Grafen von Nassau. 1475 Karl der Kühne von Burgund bemächtigt sich Lothringens. Es bricht der „Burgundische Krieg“ … Weiter Lesen