Manfred Mönch ist der Ehrenamts-Preisträger 2013 des CDU-Gemeindeverbands Unkel

Langjähriges und vielseitiges Engagement

 

Manfred Mönsch

Stolz präsentierte Manfred Mönch die vom CDA-Bundesvorsitzenden überreichte Urkunde.

Keinen Geringeren als Karl-Josef Laumann als Schirmherrn für die Verleihung seines Ehrenamtspreises 2013 zur Förderung des bürgerschaftlichen Engagements in der VG Unkel hatte sich der CDU-Gemeindeverband Unkel ausgesucht. Die Verleihung des 7. Ehrenamtspreises fand im Bürgerhaus Heister statt. Karl-Josef Laumann hielt eine Festrede zum Ehrenamt. „Can you feel the love tonight“ intoniert die Null-Uhr-Kapell, bevor Alfons Mußhoff seine Laudatio auf den neuen Ehrenamtsträger begann.

„Das Ehrenamt ist ein großes Geschenk an die Gesellschaft“, hob er hervor.
Nachdem in den beiden zurückliegenden Jahren mit der Jugendfeuerwehr und dem Neutor-Team aus Erpel Gruppen ausgezeichnet worden seien, gehe der Preis im siebten Jahr wieder an eine Einzelperson.

 

Ein erfülltes Lebenswerk

„Manfred Mönch ist ein Rheinlän- der durch und durch, auch wenn der Zunftbaum in seinem Garten in Scheuren seine Liebe für einen süddeutschen Fußballverein zum Ausdruck bringt“, berichtete Alfons Mußhoff.

Bereits als Jugendlicher sei der 1946 in Unkel geborene Preisträger in die Gewerkschaft eingetreten, habe sich als Helfer beim THW engagiert, sei aktives Mitglied in der Karnevalsgesellschaft, sei Mitglied im Scheurener Junggesellenverein gewesen, nun im Bürgerverein des Unkeler Stadtteils und gehöre zum MGV „Concordia“ Unkel, listete der Laudator das Engagement von Manfred Mönch auf.

Seit über 50 Jahren sei Manfred Mönch Mitglied der KG, mehrere Jahre davon als deren Geschäftsführer. Seit 2013 ist er Ehrenmitglied der KG, die den Scheurener bereits 1982 mit dem Heimatorden ausgezeichnet hatte.

1968/69 sei Manfred Mönch Vorsitzender des Junggesellenvereins Scheuren gewesen und gestalte seitdem jedes Jahr zur das große Altarbild auf dem Scheurener .

„Dem Junggesellenverein gehört er natürlich nicht mehr an, ist er doch von diesem nach seiner Heirat automatisch zum Bürgerverein Sankt Joseph gewechselt, dem er mehrere Jahre als stellvertretender Vorsitzender und 1982 als Vorsitzender vorstand“, erinnerte Alfons Mußhoff.

Mit auf seine Initiative hin sei der Scheurener erneuert worden.

„Besonders beeindruckend aber ist sein Engagement im MGV. Als 16-Jähriger ist er der ‚Concordia’ beigetreten und begeistert sich seitdem für das deutsche Liedgut. Seit 1976, also seit nunmehr seit 38 Jahren, ist er der Vorsitzende des Vereins, der mit seinen Auftritten ein prägender Faktor im kulturellen Leben der Stadt Unkel ist“, hob der Laudator hervor.

Entsprechend sei mit der Ehrung vom Manfred Mönch auch ein Stück Anerkennung für die „Concordianer“ verbunden, die seit 2010 eine Sängergemeinschaft mit ihren Freunden aus Kasbach-Ohlenberg bildet. Diese hatten sich bereits im Foyerversammelt, um ihrem Chef-Sänger ein Ständchen zu bringen.

 

Eine große Ehre

So wurden sie Zeuge, wie Alfons Mußhoff den Geehrten nach vorne bat und resümierte: „Manfred Mönch kann auf ein erfülltes Lebenswerk zurückblicken. Er hat sich mit seinem unermüdlichen Einsatz in besonderer Weise um das Gemeinwohl verdient gemacht!“

Unter dem Beifall der zahlreichen Teilnehmer an der Festveranstaltung wurde dem Ehrenamts-Preisträger die Urkunde von Karl-Josef Laumann übergeben, während die Null-Uhr-Kapell die Fanfare „Klänge der Freude“ erschallen ließ.

„Ich fühle mich durch die Auszeichnung sehr geehrt“, erklärte Manfred Mönch, der seine anfängliche Rührung überwunden hatte. Den mit dem Ehrenamtspreis verbundenen Geldbetrag von 200 Euro werde er aber nicht behalten. Die Hälfte spende er der Grundschule „Am Sonnenberg“ für deren musikalische Nachwuchsförderung, 50 Euro bekomme der Jugendchor der Evangelischen Trinitatis-Kirchengemeinde, erklärte Manfred Mönch, bevor seines Sangesbrüder abschließend die „Heimat“ und den „Abendfrieden“ besangen.

 

QUELLE: Blick aktuell

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