Kindergarten feiert mit Tag der offenen Tür sein 40-jähriges Bestehen

Unendlich viele Besucher begrüßte die kleine Raupe Nimmersatt am Tor zum in Scheuren am Samstag: Die Einrichtung feierte 40-jähriges Bestehen und deshalb hatte das zehnköpfige Team um Leiterin Bernadette Hausen zu einem Tag der offenen Tür eingeladen, den sich Eltern und Großeltern, aber auch etliche Ehemalige auf keinen Fall entgehen lassen wollten. Dabei trieb es diese zunächst nicht in das Gebäude, um die gerade erst abgeschlossenen Umbauarbeiten zu begutachten.

Sankt Pantaleon in Unkel Scheuren

Ihr Ziel war der Teil des weitläufigen Außengeländes, auf dem afrikanische Trommeln, so genannte Djembés, aufgebaut waren. „Ich muss Sie noch um etwas Geduld bitten. Die kleinen Stars werden noch eingekleidet“, vertröstete Thomas Uken, festes Mitglied im „Trommelzauber“-Team von Johnny Lamprecht, die Besucher. Zusammen mit seiner Frau Eva hatte er als „Tamtam-Thomas“ ab Dienstag im den kleinen Unkelern den afrikanische Dreiklang „Singen, Tanzen, Trommeln“ näher gebracht.

„Den Namen hat mir mein Trommelmeister, der Senegalese Bacary Olé, gegeben“, berichtete er, während die ersten als Äffchen verkleideten Kinder sich an die Trommeln setzten. Elefanten und Vögel, aber auch Kürbisse und Sterne gesellten sich langsam zu ihnen, bis endlich auch drei Löwen auf dem Rasenhang Platz nahmen.

Mit einem fröhlichen Trommelwirbel empfingen sie Pfarrer Andreas Arend. „Ich freue mich, dass so eine große Festgesellschaft hier versammelt ist, um mit uns den 40. Geburtstag des zu feiern“, so der Geistliche. Die Pfarrgemeinde werde alles tun, um auch in Zukunft für eine gute Entwicklung der Einrichtung Sorge zu tragen, versprach er, bevor Uken mit den Kindern das afrikanische Schutzengellied „Kobanga te, Ibe katalla“ anstimmte.

Das aber diente ebenso wie das Lied „Wir sind Kinder einer Welt, trommeln wie es uns gefällt. In Asien und Afrika, überall sind Kinder da“, lediglich der Einstimmung auf das Sing- und Trommelspiel: „Wie Kasimba das Lachen verlernte!“ In dessen Mittelpunkt steht die dreiköpfige Löwenfamilie um König Kasimba, der vor lauter Regieren so krank geworden ist, dass er nicht mehr lachen kann.

Diese Situation, dass Väter zu viel arbeiten und zu wenig Zeit für ihre Familie haben, dürfte etlichen Kindergartenkindern bekannt vorkommen. „Hoffentlich haben sie dann auch so gute Freunde wie die Löwenfamilie, die ihnen helfen, dieses Problem zu lösen“, so Bernadette Hausen, die 2014 ihr 20-Jähriges als Leiterin feiern kann.

„Das war nicht nur für unsere 71 Kinder eine fantastische Woche. Zwar unheimlich anstrengend, aber sehr, sehr schön“, blickte sie auf den „Trommelzauber“ zurück. Dafür dankte sie dem Förderverein „Schatztruhe“, der das Engagement von Uken zusammen mit einigen Betrieben gesponsert hatte.

 

QUELLE: General-Anzeiger-Bonn

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